Dingende Frage zum Steuerklassenwechsel

Einspruch, Fristen, Zahlung, Vollstreckung etc

Kai82
Beiträge: 2
Registriert: 16. Okt 2013, 17:00

Dingende Frage zum Steuerklassenwechsel

Beitragvon Kai82 » 16. Okt 2013, 17:11

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und nicht ganz sicher ob ich das richtige Unterforum getroffen habe.

Hier mein Anliegen:

ich habe am 03.07.2012 geheiratet. Seit dem 03.07.2012 bin ich in die Steuerklasse 3 meine Frau in die Steuerklasse 5 gewechselt. Die Lohnsteuerkarten wurden rückwirkend im November 2012 angepasst. Beide Arbeitgeber haben bis 31.12.2012 mit Lohnsteuerklassen 1 - 1 abgerechnet. Laut Aussage des Finanzamts wird der entsprechende "Vorteil" aus dem Splitting in 3-5 rückwirkend auf der nächsten Steuererklärung vergütet. Auf meiner aktuellen Steuererklärung wird mir bis zum 31.12.12 die 1 - 1 Variante zugeschrieben. Auf Einspruch beim Finanzamt erhielt ich die Aussage: "Ehegatten im Ergebnis so behandelt, als wenn jeder die Hälfte des gemeinsamen Einkommens erzielt hätte. Die Besteuerung erfolgt nach Splittingtarif. Der Widerspruch wird abgelehnt.

Was nun? Es sind ca. 250 € monatlicher "Vorteil" der 3 -5 gegenüber der 1-1 Variante. Für die 6 Monate (2. Halbjahr 2012) fehlt mir dieser derzeit.

Die Aussage das der " Vorteil" also rückwirkend zum 03.07.12 berechnet wurde erfolgte telefonisch vom Finanzamt (hatte damals darauf hingewiesen das beide AG noch mit 1 -1 versteuern.

Jetzt lehnt das Finanzamt dieses ab.

Vielen Dank im Voraus

Tempelhof123
Beiträge: 183
Registriert: 30. Mär 2010, 23:39

Re: Dingende Frage zum Steuerklassenwechsel

Beitragvon Tempelhof123 » 17. Okt 2013, 01:05

Hallo,
die Steuerklassenwahl hat nichts mit der letztendlich tatsächlich zu entrichtenden Steuer zu tun, die nach Abgabe der Steuererkärung zu entrichten ist.
Der Hinweis vom Finanzamt, dass die Splitting-Tabelle angewandt wurde, lässt darauf schließen, das alles korrekt ist.
Die Steuerklassenwahl beinflusst lediglich die laufenden monatlichen Lohnsteuerabzugsbeträge, die dann quasi als Vorauszahlungen auf die tatsächliche Steuerschuld angerechnet werden.
Wenn ich Ihren Fall richtig verstanden habe, ist also alles korrekt.


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