Online Zahlungsdienst Paddle: Wird beim Verkauf von digitalen Produkten eine Rechnungsadresse benötigt?

shadrix
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Registriert: 8. Mai 2021, 18:14

Online Zahlungsdienst Paddle: Wird beim Verkauf von digitalen Produkten eine Rechnungsadresse benötigt?

Beitragvon shadrix » 8. Mai 2021, 18:39

Entschuldigung für diese "doofe" Frage :shock:

Ich bin aber einwenig verwirrt...

Ich bin ein Programmierer und baue gerade eine Webseite für einen Online-Videokurs. Als Online-Bezahldienst wurde mir anstatt Stripe, Paddle empfohlen. Diese haben sich auf den europäischen Markt spezialisiert und sind dafür bekannt, dass man sich nicht mehr um den steuerlichen Teil konzentrieren muss (dafür zahlt man hohe Transaktionskosten).

Ich zitiere mal auf Englisch:

Offload all your tax compliance and reconciliation to Paddle

Paddle operates as a reseller (just like the App Store) behind the scenes. So we manage optimize all payment methods, tax compliance, invoice reconciliation, currencies, fraud, buyer support, metrics, and more for you and thousands of other software companies.

We become “one big customer” for you, indemnify you from all global sales tax liabilities, and send you a simple, unified source of payments data (including invoices paid) so you can be confident in your data and reporting.



Nun kommen wir zurück zu meiner Frage. Beim Verkauf von Produkten wird nicht nach der Rechnungsadresse nachgefragt, nur die Email und die Postleizahl plus die Zahlungsart (es gibt nicht mal die Möglichkeit per API die Rechnungsadresse nachzuliefern. ABER der Kunde kann in seiner Rechnung die Adresse nachträglich eintragen) Und das alles verwirrt mich! Wo bleibt die Adresse? (Beispielkauf bei einer Österreichischen Firma, die auch Paddle verwendet www.remove.bg)

Jetzt beim Schreiben entsteht eine Theorie. Vielleicht nimmt Paddle meine Kunden weg und mein einziger Kunde ist Paddle selbst... :? :shock: :o

Hilfe....

Edit 1:

Verrückt. Es ist wirklich so. Paddle benimmt sich wie ein Reseller. Also tut so als würde Paddle meine Produkte verkaufen. Demnach geht die ganze Schuld auf Paddle. Am Ende des Tages schreibt mir Paddle eine Gutschrift und erhalte so das Geld.

Dabei entsteht eine weitere Frage: Rutsche ich nicht automatisch in die Scheinselbständigkeit? Ich habe somit eigentlich nur einen Kunden...

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