Abfindung als Aktien Vorteile / Nachteile AN+AG?

kathleen.rait
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Abfindung als Aktien Vorteile / Nachteile AN+AG?

Beitragvon kathleen.rait » 1. Dez 2013, 15:36

Hi,

folgeder fiktiver Fall:

Angestellter möcht seine Abfindung in Höhe von 50000 nicht als Geld sondern als Aktien erhalten um den Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen.

Wenn das Geld als Geldabfindung erhalten wird werden 15 000€ steuer zu zahlen und die Inflation frisst langsam das Geld.

Der Rest der Abfindung würde 3 Jahre so überbrücken dass der Angestellte durch 1 Jahr Transfergesellschaft und 2 Jahre Arbeislosengeld auf +-0€ kommt. Somit hat der Angestellte 3 Jahre nicht arbeiten müssen und hat noch 2 Jahre bis zur Rente.

In diesen 2 Jahren zahlt er pro Jahr 8000€ weniger in die Rentenkasse = 16000€ verlusst. Was 1800€ weniger Rente im Jahr bedeutten wird!

Vorschlag vom Angestellten

Arbeitgeber ist eine GmbH und Tochtergesellschaft eines großen Aktenunternehmens mit sehr guten Produkten und Potential der Kurssteigerung.

Angestellter möchte die 50 000€ als Aktien übertragen bekommen.

Die Akten kosten zu diesem Zeitpunk 25€/Stk. Die Akten sind in diesem Zeitpunkt um 30% gefallen und haben somit in den nächsten 10 Jahren ein hohes Potential.

Dividende 4%

Was ca.2000€ vor Steuer an weiteren Gewinnen wäre.

Die 16 000€ für die Rente die der Angestellte braucht könnte er in 4-5Jahren da zu seiner Rente erwirtschaften. Die letzen 10 Jahre war die Akte zwischen 40-35€ / Stück gewandert. Die Dividende von 4% pro Jahr wurde hier auch gar nicht berücksichtigt.

Nun ist die Frage wie sich das Steuerlich auswirkt. Ist eine Aktenübertragung vom Arbeitgeber als Abfindung möglich?

Will das Finanzamt was dafür haben? Ist das Schenkungssteuer? Oder eine Andere Steuer die bedacht wird.

Oder recht es dem Finanzamt dass man die 25% Abgeltungssteuer irgendwann bezahlen wird?

Was ist mit dem Arbeitgeber? Was muss der beachten?

Ist es für Ihn für siene Bilanz besser oder schlechter dass er Aktien und kein Geld als Abfindung gibt?

Bitte keine Diskussion dass es sich hier um Spekulation handelt und die Rechnung ggf.nicht aufgeht. Das Risiko ist einkalkuliert. Der Arbeitnehmer braucht das Geld nicht und kann 10 Jahre oder mehr warten.

Hier geht es nur darum Argumente zu finden ob der Arbeitgeber auch einen Vorteil davon hat wenn er Aktien ausgibt.

Und wie schätzt ihr die Geschichte Tochtergesellschaft und Aktiengesellschaft die in Asien ansässig ist. Ist es für Arbeitgeber möglich Aktien zu übertragen? Oder ist es eine sehr erschwerte Lage? Normalerweise bekommen Arbeitgeber um Angestellte zu entlassen ein Budget von mehrern Millionen um Angestellte zu entlassend.

Können die diese Budget auch direkt verwenden um Aktien zu kaufen und die dem Angestellten zu übertragen? Wenn man selber die Aktien besitzt, ist das nicht einfacher intern umzubuchen und die Akten zu übertragen?

Und gibt es da was zu beachten in Sachen Vorzugsaktien, Inhaberaktien usw.? Sinn der Sache ist es die Akten frei zur Verfügung zu haben und keinen zu haben der Mitsprechen darf.

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