Tod eines Gesellschafters

RSK
Beiträge: 1
Registriert: 29. Jul 2021, 15:15

Tod eines Gesellschafters

Beitragvon RSK » 29. Jul 2021, 15:57

theoretische Ausgangslage (alles andere soll für diesen Fall ausgeblendet werden):

Ich bin mit 5 % direkt an einer operativ tätigen GmbH A beteiligt. Diese GmbH hat im ersten Geschäftsjahr einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 500.000 EUR erzielt.
Darüber hinaus bin ich an einer GmbH B mit 100 % beteiligt. Diese GmbH hat im ersten Geschäftsjahr noch keinen Gewinn erzielt.
Die GmbH B ist mit 40 % an der GmbH A beteiligt.

Ich bin verheiratet.

Ich möchte gerne wissen, welche Auswirkungen es für meine Frau hätte, wenn ich aktuell versterben würde. Auf welche Werte müsste Sie Erbschaftssteuer bezahlen?
Meine Frau erbt ja GmbH-Anteile an einer GmbH mit Gewinn und an einer GmbH ohne Gewinn, die aber an einer GmbH mit Gewinn beteiligt ist.

Ich hoffe, dass ich mein Anliegen einigermaßen verständlich darstellen konnte.

Vielen Dank für eine Rückmeldung. Nehme auch gerne zu einem Experten persönlichen Kontakt auf, falls ein persönliches Gespräch zu diesem Sachverhalt sinnvoller ist.

Beste Grüße

Tom998
Beiträge: 210
Registriert: 30. Aug 2019, 07:51

Re: Tod eines Gesellschafters

Beitragvon Tom998 » 29. Jul 2021, 16:27

Die durch Erbfall erworbenen Anteile an den KapGes sind zu bewerten (aus Verkäufen, Ertragswertverfahren, Gutachten) und mit dem dann ermittelten Wert fließen sie in die Berechnung der Erbschafsteuer ein. Auch wenn die GmbH B im ersten GJ noch keinen Gewinn erzielt hat, kann der Wert der Anteile hoch sein, wenn z.B. neben den Anteilen an GmbH A noch weiteres Vermögen vorhanden ist.


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