Umsatzsteuer bei ausländischen B2B Geschäften

pascalh
Beiträge: 1
Registriert: 29. Jul 2016, 21:19

Umsatzsteuer bei ausländischen B2B Geschäften

Beitragvon pascalh » 29. Jul 2016, 21:30

Hallo zusammen,

folgende Konstellation bereitet mir Kopfzerbrechen und vielleicht können Sie mir einen Tipp geben:

- Ich bin Kleinunternehmer mit in Deutschland angemeldetem Gewerbe (Online-Verkauf von Fotografien, keine Auftragsarbeiten, also kein Fotografen-Handwerk)
- Meine Bilder verkaufe ich mittels einer von einem niederländischen Unternehmen (mit Sitz in NL) betriebenen Shop-Lösung.
- Die Käufer sind beliebige (internationale) Privatpersonen, die über die Seite des Shop-Anbieters Bilder erwerben können.
- Die Zahlungen der Käufer gehen an den Shop-Anbieter.
- Der Shop-Betreiber übernimmt für mich die MOSS-Abwicklung und überweist mir den übrig gebliebenen Netto-Betrag auf mein deutsches Konto,
sobald sich jeweils eine Summe von 100 EUR angesammelt hat

Nun zu meinen Fragen:
- Gemäß des obigen Szenarios befinde ich mich in einer B2B Beziehung mit dem Shop-Anbieter und nicht in einer B2C Beziehung mit den Endkunden, oder?
- Der Shop-Anbieter wickelt MOSS für mich ab, d.h. ich erhalte die Netto-Einnahmen und alle EU-Steuern wurden gezahlt.
Wie gehe ich mit der Versteuerung von Einnahmen aus Nicht-EU-Ländern um?
- Unabhängig von der obigen Frage - wir gehen vereinfacht mal davon aus, dass nur EU-Kunden bei mir eingekauft haben: In welcher Form muss ich die Netto-Beträge, die
ich vom Shop-Betreiber erhalte, beim Finanzamt deklarieren? Und v.a. wie erfährt das Finanzamt, dass die Steuer schon gezahlt wurde und es sich um Netto- statt
Brutto-Beträge handelt? (ich will die Steuer schließlich nicht doppelt zahlen)

Viele Grüße,
Pascal

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