Auf Kleinunternehmerregelung verzichten. Ja/Nein?

Cembo
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Auf Kleinunternehmerregelung verzichten. Ja/Nein?

Beitragvon Cembo » 28. Mai 2015, 16:28

Moin moin,

ich stehe gerade vor folgendem Problem:

Ich bin gerade dabei den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen und bin jetzt an dem Punkt angelangt, an dem ich mich für oder gegen die Kleinunternehmerregelung entscheiden muss. Ich überlege mir deshalb darauf zu verzichten, weil ich der einzige in Deutschland bin, der mein Produkt verkauft.
Ein Vorteil von Kleinunternehmen ist ja, dass man sein Produkt günstiger als die Konkurrenz anbieten kann. Weil ich jedoch keine Konkurrenz habe, lege ich den Preis fest.

Ich bestelle Ware aus einem Drittland und könnte dadurch ja Vorsteuer abziehen, richtig?

Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner Entscheidung helfen!

Liebe Grüße,
Cem

steuerinfoblog
Beiträge: 190
Registriert: 28. Feb 2012, 20:42

Re: Auf Kleinunternehmerregelung verzichten. Ja/Nein?

Beitragvon steuerinfoblog » 28. Mai 2015, 19:49

Hallo,

es kommt drauf an, was sie pro Jahr verdienen wollen und ob sie über die Grenzen kommen.

Beim Einkauf von Produkten aus dem Drittland wird oft Einfuhrumsatzsteuer fällig und diese kann als Vorsteuer abgezogen werden.

Die Kleinunternehmer können keinen Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. Jedoch sollte man sich gut bei seiner Entscheidung beraten lassen, um evtl. Steuernachteile oder Fehler zu vermeiden.

Viel Erfolg und Grüße

Ihr www.steuer-info-blog.de

StephanM
Beiträge: 854
Registriert: 16. Mär 2015, 18:14

Re: Auf Kleinunternehmerregelung verzichten. Ja/Nein?

Beitragvon StephanM » 31. Mai 2015, 15:06

Hi,
aus meiner Sicht ist mit entscheidend, ob die Kunden Privatpersonen oder Unternehmen sind.
Unternehmer möchten sich gerne die Vorsteuer aus deinen Rechnungen ziehen, was sie aber nicht können wenn du Kleinunternehmer bist. Wenn du also viel mit Unternehmen zu tun hast, ist es sinnvoll von Anfang an auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten, sofern Sie anwendbar ist.
Bist du grundsätzlich mit deinem geschätzten Umsatz über 17.500 EUR stellt sich die Frage gar nicht erst.

MfG


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