Schenkungssteuer bei beurkundetem Nießbrauchsrecht

Severin
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Schenkungssteuer bei beurkundetem Nießbrauchsrecht

Beitragvon Severin » 16. Mär 2018, 14:51

Angenommen, Eltern schenken ihrem Sohn den Geldbetrag zum Kauf einer Eigentumswohnung
in Deutschland. Wobei alle Beteiligten in Belgien wohnen und auch dort steuerpflichtig sind. In Belgien kann man aber zu Lebzeiten steuerfrei Eigentum auf die Kinder übertragen, ohne dass Schenkungssteuer anfällt.
Der Sohn kauft die ETW und es kommt zu einer notariellen Nießbrauchsvereinbarung mit Rückübertragungsklauseln zu Gunsten der Eltern, die dann auch die Mieteinnahmen der Wohnung erhalten.
Fallen dann etwa Schenkungssteuern zu Lasten des Nießbrauchsnehmers an, etwa nur mit geringen Freibeträgen, da die Begünstigten dann die Eltern sind?
Wie kann man dies umgehen?
Der unterschriebene Vertrag liegt noch beim Notar, wobei er diesen laut der gesetzlichen Bestimmungen aber schon beim Finanzamt eingereicht hat. Beim Grundbuchgericht jedoch noch nicht. Da wir als Belgier in Deutschland steuerlich als “Gebietsfremde“ gelten, stellt sich für mich die Frage, ob das hierbei eine Rolle spielt?
Grunderwerbssteuer müssen wir ja auch zahlen. Was kann man hier noch retten, bezüglich einer eventuell anfallenden Schenkungssteuer?

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