Unterstützung eines Freundes

Froschkönig
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Unterstützung eines Freundes

Beitragvon Froschkönig » 6. Feb 2012, 14:29

Ein langjähriger Freund ist durch Insolvenz in eine finanzielle Notlage geraten. Um ihm und seiner Familie zu helfen, haben sich Freunde zusammen getan, um ihn regelmäßig mit einem monatlichen Betrag zu unterstützen.
Kann ich meinen Anteil als außergewöhnliche Belastung absetzen oder ist das dann wieder für unseren Freund von Nachteil, der mir ja die Zahlung quittieren müßte?
Danke für eine Antwort
F.

steuer-profi24
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Registriert: 5. Dez 2011, 20:21

Re: Unterstützung eines Freundes

Beitragvon steuer-profi24 » 8. Feb 2012, 15:55

Guten Tag,

meiner Meinung nach wird es sehr schwierig, denn außergewöhnliche Belastung müssen Aufwendungen sein, die zwangsläufig dem Steuerpflichtigen erwachsen, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umständen nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht übersteigen. Außerdem kommt es auch auf die Höhe des gesamten Aufwandes drauf an. Denn Außergewöhnliche Belastung ist ja nur ab einem bestimmten Prozentsatz bzw. Betrag der Einkünfte abzugsfähig. Einen Überweisungsbeleg benötigt man hier auf jeden Fall, denn ohne diesen erkennt das Finanzamt nichts an.


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