USt. fälschlicherweise in Angebot angegeben

Moderator: muemmel

ThekidsWantDjent
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USt. fälschlicherweise in Angebot angegeben

Beitragvon ThekidsWantDjent » 23. Apr 2018, 08:01

Hallo zusammen,

ich bin Selbstständiger Webentwickler und habe für meinem letzten Auftrag ein Angebot erstellt, auf dem ich die USt. ausgewiesen habe. Das Projekt ist bereits beendet, ich habe jedoch noch keine Rechnung gestellt. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich dieses Jahr wohl immer noch berechtigt bin, von der Kleinunternehmerregelung Gebraucht zumachen.

Kann ich abweichend vom Angebot auf der Rechnung die USt. nicht ausweisen und von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen?
Oder würde es mehr Sinn machen, dieses Mal die USt. dann einfach auszuweisen und in Zukunft wieder von der Regelung Gebrauch zu machen?
Wenn ich die USt. auf der Rechnung ausweise, wie muss ich dann beim Finanzamt vorgehen?

MfG

 
schlauelia
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Re: USt. fälschlicherweise in Angebot angegeben

Beitragvon schlauelia » 23. Apr 2018, 12:51

und Sie sind sicjer, dass für 2018 für Sie noch die Kleinunternehmerregelung gilt? "Wohl immer noch berechtigt.." bedeutet was genau? Wie hoch waren Ihre Einnahmen 2017?
Dann schreiben Sie einfach eine Rechnung ohne USt - mit Hinweis, dass Sie Kleinunternehmer sind.

Wenn Sie jetzt die USt ausweisen und alle anderen Rechnungen ohne USt sind, wäre diese USt als "unberechtigt ausgewiesen" ans Finanzamt abzuführen, ABER: Ihr Auftraggeber darf die USt NICHT als Vorsteuer abziehen!

Da sollten Sie doch vorsichtig sein, denn USt-Prüfungen kommen oft Jahre später!

Lia

ThekidsWantDjent
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Re: USt. fälschlicherweise in Angebot angegeben

Beitragvon ThekidsWantDjent » 26. Apr 2018, 20:18

2017 waren meine Einnahmen unter 17500 und in diesem Jahr werden sie unter 50000 sein.

Ich hatte nur die Befürchtung, dass ich irgendwie durch das Angebot daran gebunden bin, die USt. auszuweisen. Aber dem ist wohl nicht so.

ThekidsWantDjent
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Re: USt. fälschlicherweise in Angebot angegeben

Beitragvon ThekidsWantDjent » 2. Mai 2018, 10:35

Ich muss jetzt doch noch mal nachfragen, weil mein Kunde fragt, warum ich in der Rechnung die USt. nicht mehr angebe, obwohl sie im Angebot stand: Entsteht für meinen Kunden dadurch ein finanzieller Nachteil und bin ich an das gebunden, was im Angebot steht, also muss ich die USt. dann ausweisen, wenn sie im Angebot ausgewiesen war?


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