3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Moderator: muemmel

Smuji
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3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon Smuji » 10. Feb 2019, 22:31

Hallo,
ich hätte mal 3 Fragen zum jährlichen Lohnsteuerjahresausgleich.

1. Bin ich seit mitte des Jahres verheiratet und seitdem hat sich meine Lohnsteuerklasse geändert.
Wie läuft es nun mit dem LSJA. Mache ich nun 2? Also einen für die erste Jahreshälfte mit der alten Klasse und dann einen zweiten mit der neuen? Ich habe es in der Vergangenheit immer mit WISO gemacht. Kann man das dort so einfach trennen?

2. Meine Frau studiert noch, hat aber seit letztem Jahr einen Teilzeitjob. Eigentlich wollten wir (da wir es letztens gelesen haben) einen Verlustvortrag machen für die letzten Jahre. Aber nur wie ist es jetzt, wo sie den Teilzeitjob hat?

Da mache ich also für 4 Jahre einen Verlustvortrag und für das letzte Jahr einen ganz normalen Ausgleich?

Ich meine, der Verlustvortrag wird ja größer werden, als die gezahlten Steuern beim Nebenjob (waren glaube nur 300€ im Jahr)

3. Geht der Verlustvortrag auch wenn sie Bafög bekommen hat? Da ja ein Teil des Geldes vom Staat ist.


Grüße Smuji

 
StephanM
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Re: 3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon StephanM » 10. Feb 2019, 23:08

Zu1:
Es muss eine Steuererklärung wird für das gesamte Kalenderjahr erstellt werden. Die Lohnsteuerklassen sind für die Jahreserklärung nicht relevant, da sie nur die Vorauszahlungen (monatlicher Lohnsteuerabzug) steuern.

Zu2:
Wie wird der Teilzeitjob besteuert, nach Lohnsteuerklasse oder Pauschal als Minijob?

Verlustvortrag:
Wurde dieser mit jeweiliger jährlichen Steuererklärung festgestellt und jährlich fortgetragen?
Die Anrechnung des Verlustvortrages ist abhängig von der Frage der Besteuerung des Nebenjobs.
Beim Verlustvortrag kann es sein, dass bei Eheleuten eine getrennte Veranlagung günstiger ist.

muemmel
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Re: 3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon muemmel » 10. Feb 2019, 23:26

Ich meine, der Verlustvortrag wird ja größer werden, als die gezahlten Steuern beim Nebenjob (waren glaube nur 300€ im Jahr) Der wird aber nicht mit den Steuern verrechnet, sondern mit dem Einkommen.
Wie wird der Teilzeitjob besteuert, nach Lohnsteuerklasse oder Pauschal als Minijob? Wenn da 300 Euro Steuern gezahlt wurden, war es offenbar KEIN Minijob.
Geht der Verlustvortrag auch wenn sie Bafög bekommen hat? Da ja ein Teil des Geldes vom Staat ist. Bafög ist, steuerlich gesehen, KEIN Einkommen - also ja. Das Problem wird der Teilzeitjob sein - siehe oben.

Smuji
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Re: 3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon Smuji » 11. Feb 2019, 19:06

Zu1:
Es muss eine Steuererklärung wird für das gesamte Kalenderjahr erstellt werden. Die Lohnsteuerklassen sind für die Jahreserklärung nicht relevant, da sie nur die Vorauszahlungen (monatlicher Lohnsteuerabzug) steuern.

Zu2:
Wie wird der Teilzeitjob besteuert, nach Lohnsteuerklasse oder Pauschal als Minijob?

Verlustvortrag:
Wurde dieser mit jeweiliger jährlichen Steuererklärung festgestellt und jährlich fortgetragen?
Die Anrechnung des Verlustvortrages ist abhängig von der Frage der Besteuerung des Nebenjobs.
Beim Verlustvortrag kann es sein, dass bei Eheleuten eine getrennte Veranlagung günstiger ist.

Danke erstmal. wenn ich also den ausgleich mache, werde ich nach steuerklasse gefragt, nur welche gebe ich da an ? hatte ja 2 stück in diesem jahr.

sie studiert seit 2013, seit september hatte sie einen job, der unter diese "ich glaube 650€-grenze" fiel, also außer kkv musste sie glaube nichts zahlen. da wir nun aber seit august verheiratet sind, hat sie die SK5 bekommen und ich die 3. das heißt, seit august zahlt sie steuern.

verlustvortrag, nein, diese wurde noch NIE gemacht, ich habe erst vor paar monaten davon gelesen und weiß nun, dass man diesen glaube bis zu 7 jahre in die vergangheit machen kann.

Smuji
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Re: 3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon Smuji » 11. Feb 2019, 19:07

Ich meine, der Verlustvortrag wird ja größer werden, als die gezahlten Steuern beim Nebenjob (waren glaube nur 300€ im Jahr) Der wird aber nicht mit den Steuern verrechnet, sondern mit dem Einkommen.
Wie wird der Teilzeitjob besteuert, nach Lohnsteuerklasse oder Pauschal als Minijob? Wenn da 300 Euro Steuern gezahlt wurden, war es offenbar KEIN Minijob.
Geht der Verlustvortrag auch wenn sie Bafög bekommen hat? Da ja ein Teil des Geldes vom Staat ist. Bafög ist, steuerlich gesehen, KEIN Einkommen - also ja. Das Problem wird der Teilzeitjob sein - siehe oben.
danke

muemmel
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Re: 3 Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich

Beitragvon muemmel » 11. Feb 2019, 19:26

Danke erstmal. wenn ich also den ausgleich mache, werde ich nach steuerklasse gefragt, nur welche gebe ich da an ? hatte ja 2 stück in diesem jahr. Die aktuelle - für die Steuerfestsetzung ist das ohnehin schnuppe.

sie studiert seit 2013, seit september hatte sie einen job, der unter diese "ich glaube 650€-grenze" fiel, also außer kkv musste sie glaube nichts zahlen. Es gibt keine "650-Euro-Grenze". Und auch die zweite Aussage macht keinen Sinn - es könnte eine Werkstudententätigkeit gewesen sein, aber die zeichnet sich dadurch aus, dass man KEINE KV-Beiträge zahlt, dafür aber RV-Beiträge,


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