Beratung bei Annahme von Minijob(s)

Arbeitslohn etc.

Moderator: muemmel

Maria Susanna
Beiträge: 1
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Beratung bei Annahme von Minijob(s)

Beitragvon Maria Susanna » 15. Mär 2019, 16:46

Hallo!

Ich bin Studentin und habe ab April die Möglichkeit, verschiedene Nebenjobs anzunehmen und bin mir nicht sicher, was ich in dieser Hinsicht machen soll. An sich zählt bei mir jeder Euro, den ich einnehme, allerdings habe ich Sorge, dass mir ggf. Steuern abgezogen werden, die ich nach Einreichung der Steuererklärung am Ende des Jahres nicht zurück bekomme. Was soll ich in folgender Sache tun?:

a) Als Hilfkraft an der Hochschule arbeiten (459 Euro/Monat, nicht in den Semesterferien --> sozialversicherungspflichtig) PLUS Minijob beim Bäcker (zwischen ca. 100-200 Euro/Monat)
b) Nur als Hilfskraft an der Hochschule arbeiten (s.o.), aber NICHT beim Bäcker (da sonst Steuerklasse VI)
c) Nur als Hilfskraft an der Hochshcule arbeiten ( bis. MAX 450 Euro/Monat, nicht in den Semesterferien) --> auf diese Weise: Steuerklasse I und nicht sozialversicherungspflichtig

Ich arbeite gerne und brauche wie gesagt jeden Euro (ob jetzt oder am Jahresende ist allerdings egal), möchte aber ungern arbeiten, wenn mir im Endeffekt weniger Geld wegen Abzügen bleibt.

Ich habe bisher viele unterschiedliche Meinungen gehört und bin verwirrt...

Vielen Dank vorab!!
Maria

 
reckoner
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Re: Beratung bei Annahme von Minijob(s)

Beitragvon reckoner » 15. Mär 2019, 23:01

Hallo,

solange du so deutlich unter dem Grundfreibetrag liegst musst du dir über Steuern keine Gedanken machen, entweder zahlst du direkt keine oder du bekommst sie im Rahmen der Steuererklärung erstattet (allerdings nicht am Jahresende, sondern so gegen Mitte des folgenden Jahres).

Also solltest du dich auf die Sozialversicherungsbeiträge konzentrieren (dein Anteil daran sind immerhin grob 20% vom Brutto).

Sind die 459 Euro aus a) Brutto oder Netto?
Und warum geht denn nicht c) und der Bäcker als Minijob?

Stefan

muemmel
Beiträge: 3537
Registriert: 7. Feb 2014, 15:08

Re: Beratung bei Annahme von Minijob(s)

Beitragvon muemmel » 16. Mär 2019, 13:35

Also solltest du dich auf die Sozialversicherungsbeiträge konzentrieren (dein Anteil daran sind immerhin grob 20% vom Brutto). Aber doch nicht als Werkstudentin - da zahlt man nur die RV (ca. 9 %).

reckoner
Beiträge: 324
Registriert: 20. Jun 2017, 23:21

Re: Beratung bei Annahme von Minijob(s)

Beitragvon reckoner » 16. Mär 2019, 22:08

Hallo,
Aber doch nicht als Werkstudentin - da zahlt man nur die RV (ca. 9 %).
Ja, OK, kenne mich da nicht gut genug aus.
Aber trotzdem ist das doch der einzige Punkt den es zu beachten gilt.

Stefan


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